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Wasserfarben-Zubehör: Paletten, Sets & mehr fürs Malen

Kaum ein Fach in der Grundschule bringt so viele bunte Hände mit nach Hause wie der Kunstunterricht mit Wasserfarben – der Farbkasten liegt griffbereit im Ranzen, das Wasserglas steht schon auf dem Tisch, und irgendwo dazwischen sucht jemand nach der passenden Palette.

Wasserfarben sind wasserlösliche Malfarben, die meist in kleinen Näpfchen im Wasserfarbkasten sitzen und mit einem feuchten Pinsel aufgenommen werden. Sie gehören zur klassischen Grundausstattung für den Kunstunterricht und fürs Malen zu Hause. Wasserfarben-Zubehör wie Paletten, Mal-Sets und Ergänzungsartikel sorgt dafür, dass sich die Farben gut mischen, dosieren und auftragen lassen.

Wasserfarben, Aquarellfarben und die passende Auswahl

Wasserfarben und Aquarellfarben werden im Alltag oft gleichgesetzt, meinen aber nicht immer dasselbe: Wasserfarben ist der gebräuchliche Begriff für die Deckfarben im klassischen Schul-Farbkasten, während Aquarellfarben in Fachkreisen meist die feineren, stärker pigmentierten Farben für anspruchsvolleres Aquarellieren bezeichnen. Für den Schulalltag und den Einstieg ins Malen sind Wasserfarben in der Regel völlig ausreichend, für filigranere Aquarellmalerei mit feinen Farbverläufen lohnt sich häufig der Griff zu hochwertigeren Aquarellfarben.

Eine zweite Grundsatzfrage betrifft die Form der Farbe: Aquarellfarbe in Näpfchen eignet sich besonders für Kinder und Einsteiger, die mit kleineren Farbmengen arbeiten, während Tubenfarbe eher für große Flächen oder für Künstler geeignet ist, die viel Farbe auf einmal brauchen. Wer schon einen Farbkasten besitzt, greift für Nachschub meist zu Näpfchen, während Tuben vor allem bei eigenen Farbmischungen und größeren Bildern praktisch sind.

Auch der passende Pinsel entscheidet mit über das Ergebnis: Rundpinsel eignen sich für feine Linien und Details, breite Flachpinsel für großflächiges Auftragen und weiche Übergänge. Wer viel mit Wasserfarben oder Aquarellfarben arbeitet, profitiert von mindestens zwei unterschiedlichen Pinseln in verschiedenen Stärken.

Aquarellpapier ist dicker und saugfähiger als normales Schreibpapier, wellt sich beim Auftragen von viel Wasser weniger und lässt Farben kräftiger und leuchtender erscheinen. Wirken Farben auf dünnem Papier dagegen schnell blass und stumpf, liegt das meist daran, dass das Papier zu wenig Farbe aufnimmt und überschüssiges Wasser nur oberflächlich liegen bleibt. Strukturiertes, etwas raueres Papier nimmt mehr Farbe auf und unterstützt kräftige Deckkraft, glatteres Papier begünstigt dagegen feine Linien und zarte Farbverläufe.

Mal-Sets für Einsteiger, Paletten für den Künstlerbedarf

Für den Schulstart und den Kindergarten sind fertige Mal-Sets meist die unkomplizierteste Wahl: Farbkasten, Pinsel und Palette sind aufeinander abgestimmt und passen ohne weitere Überlegung ins Mäppchen. Gerade jüngere Kinder freuen sich, wenn sie ihr eigenes Set selbstständig einräumen können, ohne dass ständig etwas fehlt oder nachgekauft werden muss. Für alle, die gerade erst mit dem Aquarellmalen beginnen, gilt: Ein einfaches Set mit wenigen Grundfarben reicht am Anfang völlig aus, um die Technik kennenzulernen, bevor eine größere Farbauswahl überhaupt gebraucht wird.

Eine eigene Mischpalette lohnt sich, sobald mehr als die Grundfarben aus dem Farbkasten gefragt sind. Auf den einzelnen Feldern lassen sich Farbtöne gezielt mischen und austesten, bevor sie aufs Papier kommen – praktisch für alle, die eigene Farbnuancen suchen statt nur die vorgegebenen Näpfchen zu nutzen. Getrocknete Farbreste auf einer Palette lassen sich übrigens meist einfach mit etwas Wasser wieder aktivieren und weiterverwenden, sodass wenig Farbe verloren geht. Für ältere Schüler und Hobbykünstler mit Interesse am freieren Aquarellieren bieten sich ergänzend hochwertigere Farben und Farbkästen an, die feinere Farbabstufungen ermöglichen als ein einfaches Einsteiger-Set. Als Untergrund kommt neben einem Aquarellblock gelegentlich auch eine kleine Leinwand infrage, wenn ein Motiv einmal nicht wie ein klassisches Bild, sondern wie ein kleines Kunstwerk zum Aufhängen wirken soll.

Im Kunstunterricht, zu Hause und in den Ferien

Im Kunstunterricht kommt Wasserfarben-Zubehör meist wöchentlich zum Einsatz, oft ergänzt durch Aquarellpapier, das die Farbe besser aufnimmt als normales Schreibpapier und sich beim Trocknen weniger wellt. Ein eigener Wasserbecher zum Auswaschen des Pinsels gehört dabei ebenso zur Grundausstattung wie die Palette selbst, damit Farben nicht versehentlich ineinanderlaufen. Zu Hause und in den Ferien kommen dieselben Paletten und Sets häufig wieder zum Vorschein, sobald es draußen regnet oder einfach Lust auf ein neues Motiv besteht – von einfachen Farbverläufen über gemischte Landschaften bis zu ersten kleinen Kunstwerken zum Verschenken.

Wasserfarben-Sets lassen sich sinnvoll mit einem Malkittel kombinieren, weil beim Mischen und Auftragen schnell Farbspritzer auf der Kleidung landen und ein Kittel das Malen entspannter macht. So bleibt am Ende mehr Aufmerksamkeit für das Bild selbst übrig als für Flecken auf dem Lieblingspulli.

So findet ihr das passende Wasserfarben-Zubehör

Für den ersten Schultag oder den Kindergarten reicht in der Regel ein einfaches Mal-Set mit Farbkasten, Pinsel und kleiner Palette. Für Kinder, die schon sicherer malen und eigene Farbtöne mischen möchten, lohnt sich eine separate Mischpalette mit mehreren Mischfeldern. Wer öfter mit Aquarellfarben statt mit klassischen Wasserfarben arbeitet, sollte zusätzlich in strukturiertes Aquarellpapier investieren, damit die Farben ihre Leuchtkraft behalten. Und wer schon ein vollständiges Set besitzt, muss oft nur einzelne Teile wie Pinsel oder Palette ergänzen, statt gleich ein komplettes neues Set zu kaufen. Bei schulsachen.de findet sich für jeden dieser Wege das passende Wasserfarben-Zubehör.