Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Menü

Der feste Platz für Wasserfarben am Maltisch

Gebraucht wird ein Wasserbecher, sobald im Kunstunterricht oder zu Hause mit Wasserfarben gearbeitet wird, meist als Ergänzung zum vorhandenen Farbkasten.

Wasserbecher sind stabile Gefäße zum Anmischen und Auswaschen von Wasserfarben und Pinseln. Sie gehören im Kunstunterricht, im Kindergarten und am heimischen Maltisch zur Grundausstattung neben Farbkasten und Pinsel. Die Bauformen reichen vom klassischen Becher mit Deckel bis zum faltbaren Modell nach dem Clic-Prinzip von Faber-Castell.

Kippsicherheit, Deckel und Material im Blick

Ein guter Wasserbecher steht auf einer breiten Standfläche und kippt auch bei einem Rempler am Tisch nicht um. Modelle mit Wellenrand bieten zugleich eine Pinselablage, an der sich der Pinsel abstreifen lässt. Ein praktischer Deckel mit Auslaufschutz hält das Wasser sicher im Becher, wenn der Ranzen oder die Tasche bewegt wird.

Die Becher bestehen meist aus robustem Kunststoff, der sich leicht ausspülen lässt und über Jahre hält. Für Wasserfarben ist das ausreichend, für Lösemittel wie Terpentin sind die Becher jedoch nicht geeignet. Im Handel werden Wasserbecher auch als Pinselbecher oder Wasserbehälter bezeichnet, gemeint ist dasselbe Gefäß. Manche Modelle setzen zusätzlich auf eine feste Pinselhalterung, in die der Pinsel senkrecht gestellt wird, statt ihn nur abzulegen.

Nicht jeder Wasserbecher hat einen Deckel. Offene Modelle sind leichter zu reinigen und meist günstiger in der Anschaffung. Ein Deckel lohnt sich vor allem für den Transport, weil er verhindert, dass Wasser in die Tasche läuft.

Vom einfachen Becher bis zur Wasserbox mit zwei Kammern

Für den ersten Kunstunterricht reicht ein einfacher Becher mit Deckel, der sich schnell befüllen und wieder verschließen lässt. Wer öfter mehrere Farben gleichzeitig mischt, profitiert von einer Wasserbox mit zwei Kammern, weil sich Klarwasser und Spülwasser trennen lassen. Faltbare Wasserbecher von Faber-Castell nach dem Clic-Prinzip sparen Platz im Ranzen, sind aber vor allem für den Transport gedacht, nicht für den Dauerbetrieb am Tisch. Der Faltmechanismus bringt den Becher nach Gebrauch auf ein flaches Format zurück, das kaum breiter ist als ein Lineal.

Im aufgeklappten Zustand misst ein solches Modell etwa 10 mal 10 Zentimeter. Notwendig ist letztlich nur ein Becher, der nicht kippt und sich leicht reinigen lässt. Alles andere richtet sich nach Vorliebe, Nutzungsort und Budget.

Bei Farbe und Design ist die Auswahl groß, von klassischem Blau über Rot bis zur Sonderfarbe Tulip. Für jüngere Kinder gibt es zudem Modelle im Tier-Design mit einer eingebauten Pinselhalterung, die zugleich als Wiedererkennungsmerkmal am Tisch dient. Der Preis liegt meist zwischen zwei und fünf Euro, abhängig von Deckel, Auslaufschutz und Material.

Am Maltisch neben Farbkasten, Pinsel und Malkittel

Im Kunstunterricht steht der Wasserbecher fest neben dem Farbkasten und dem Pinsel, sobald Kinder mit Wasserfarben malen. Kinder tauchen ein, mischen Farben und spülen den Pinsel aus, ohne jedes Mal zum Waschbecken zu laufen. Ein Malkittel schützt dabei die Kleidung, wenn beim Ausspülen doch einmal etwas danebengeht. Wird der Becher zusätzlich mit dem Namen des Kindes beschriftet, findet er sich am Ende der Stunde schneller wieder.

Zu Hause steht der Becher oft direkt neben dem Wasserhahn, damit sich Farbe und Pinsel schnell ausspülen lassen. Im Kindergarten ist ein eigener Becher pro Kind ideal, weil dann niemand in fremdem Farbwasser malt. Ein robuster Becher übersteht mehrere Schuljahre, wodurch Eltern seltener nachkaufen müssen.

In vier Schritten zum passenden Wasserbecher

Wer sich zwischen mehreren Wasserbechern entscheiden muss, orientiert sich am besten an Nutzungsort, Alter des Kindes und Aufbewahrung. Ein Blick auf Deckel, Standfläche und Material klärt die wichtigsten Fragen meist in wenigen Minuten.

  • Kunstunterricht in der Schule: ein einfacher Becher mit Deckel reicht meist aus - passend für die meisten Grundschulkinder.
  • Mehrere Farbtöne gleichzeitig mischen: eine Wasserbox mit zwei Kammern trennt Klarwasser und Spülwasser - sinnvoll für ambitionierte kleine Künstler.
  • Wenig Platz im Ranzen oder in der Federmappe: ein faltbarer Becher nach dem Clic-Prinzip lässt sich flach verstauen - praktisch für den Schulweg.
  • Knappes Budget: ein Modell ohne Deckel ist meist günstiger - eine Option, wenn zu Hause ohnehin ein Handtuch griffbereit liegt.

Wird der Wasserbecher zusammen mit Farbkasten und Pinsel neu gekauft, lohnt sich ein kurzer Preisvergleich zwischen den Ausführungen. schulsachen.de führt Wasserbecher mit und ohne Deckel, im klassischen Design und als faltbares Modell.

Wasserbecher FAQ - Häufige Fragen & Antworten auf einen Blick

Rund um Wasserbecher tauchen im Familienalltag ähnliche Fragen immer wieder auf, von der passenden Altersstufe bis zur richtigen Pflege. Die folgenden Antworten ergänzen die Auswahlkriterien der Kategorie und gehen auf Details ein, die dort keinen Platz hatten.

Ab dem Kindergartenalter profitieren Kinder von einem eigenen Wasserbecher, weil sie damit selbstständig Pinsel eintauchen und ausspülen üben. In der Grundschule gehört ein eigener Becher meist zur festen Ausstattung im Kunstunterricht. Jüngere Kinder brauchen beim Wasserwechseln oft noch kurze Unterstützung.

Getrunken werden sollte aus einem Wasserbecher nicht, weil das Wasser durch Farbreste und Pinsel schnell verunreinigt ist. Ein separates Trinkgefäß gehört deshalb zusätzlich auf den Tisch, auch wenn der Wasserbecher wie ein normaler Becher aussieht. Ein kurzer Hinweis vor dem ersten Kunstunterricht schafft hier Klarheit.

Für wasserbasierte Acrylfarbe eignet sich ein gewöhnlicher Wasserbecher, weil sich die Farbe im feuchten Zustand rückstandsfrei auswaschen lässt. Getrocknete Acrylfarbe härtet dagegen im Kunststoff aus und lässt sich nur schwer wieder lösen. Deshalb lohnt es sich, den Becher direkt nach dem Malen auszuspülen, statt die Farbe eintrocknen zu lassen.

Für den Kunstunterricht reicht in der Regel ein Wasserbecher pro Kind, weil er sowohl zum Anmischen als auch zum Auswaschen der Pinsel dient. Bei aufwendigeren Techniken mit mehreren Farbschichten kann ein zweiter Becher hilfreich sein. Zu Hause genügt für die meisten Vorhaben ebenfalls ein einzelnes Exemplar.

Für Wasserbecher existiert keine eigene Sicherheitsnorm, anders als etwa bei Schulranzen oder Fahrradhelmen. Wichtiger als eine Normkennung ist bei Wasserbechern eine stabile, kippsichere Bauform aus robustem Kunststoff. Eltern orientieren sich hier am besten an Herstellerangaben zu Material und Standfestigkeit.

Der Wellenrand bietet mehrere kleine Einbuchtungen, in denen der Pinsel abgelegt werden kann, ohne ins Wasser zurückzurutschen. So bleibt der Pinsel griffbereit, während die Farbe im Becher absetzt oder das Wasser gewechselt wird. Ohne Wellenrand braucht es meist eine separate Pinselablage auf dem Tisch.

Am gründlichsten wird ein Wasserbecher direkt nach dem Gebrauch mit klarem Wasser ausgespült, bevor Farbreste antrocknen. Hartnäckige Rückstände lassen sich mit etwas Spülmittel und einer weichen Bürste lösen, ohne den Kunststoff zu zerkratzen. Modelle mit Deckel profitieren zusätzlich von kurzem Schütteln, damit auch der Rand sauber wird.