Produkte filtern
AURORA Kuscheltier Palm Pals - Jolly Green Apple
HEYDA Kratzbilder-Set „Kritz-Kratz“ mit Spiralschablonen, 16 Teile, 175 × 125 mm
KNORR prandell Bastel-Set Bügelperlen mit 3D-Vorlagen, 4.000 Perlen, 270 × 182 × 50 mm
Den Adventskalender für Kinder selbst befüllen
Gebraucht wird die Füllung einmal im Jahr, und sie soll 24 Tage lang Abwechslung bringen, ohne nach dem Advent ungenutzt in einer Schublade zu landen.
Adventskalender befüllen bedeutet, einen leeren Kalender aus Säckchen, Tüten, Boxen oder Türchen selbst mit 24 kleinen Überraschungen für den 1. bis 24. Dezember auszustatten. Ein selbst befüllter Adventskalender für Kinder kann Süßes, kleine Schreibwaren, Kreativsets, Rätsel oder gemeinsame Aktionen enthalten. Inhalt, Umfang und Altersbezug bestimmst Du dabei selbst.
Was eine gute Adventskalender-Füllung ausmacht
Eine gute Adventskalender-Füllung passt ins Säckchen, entspricht der Altersangabe auf der Verpackung und wird nach dem Öffnen auch wirklich genutzt. Den Unterschied macht die Abwechslung über alle 24 Tage, also ein Wechsel aus Dingen zum Benutzen, zum Gestalten und ab und zu etwas Süßem. So bleibt der Kalender bis zum letzten Türchen spannend.
- Format - flache Teile wie Radierer, Sticker oder einzelne Karten passen in fast jedes Säckchen - wichtig bei kleinen Türchen und Streichholzschachteln.
- Altersangabe - die Herstellerangabe zeigt, ab wann ein Kind mit dem Material allein zurechtkommt - entscheidend bei Kreativsets mit feinen Teilen.
- Nutzwert - Radierer, Bleistifte oder Notizblöcke werden im Schulalltag weiter gebraucht - sinnvoll für Grundschulkinder.
- Beschäftigungsdauer - Bastel- und Kreativsets beschäftigen länger als eine Süßigkeit - gut für Wochenenden und Ferientage.
Welche Füllung zu welchem Alter passt
Für Kindergartenkinder von 3 bis 5 Jahren eignen sich große, robuste Teile wie Malkreiden, Sticker oder eine Zaubertafel, weil sie ohne feine Handgriffe funktionieren. Grundschulkinder von 6 bis 10 Jahren haben mehr Geduld und Fingerfertigkeit. Für sie passen Kratzbilder, Bügelperlen und kleine Schreibwaren besser.
Wie gut eine Füllung ankommt, zeigt sich oft schon beim Frühstück: Das Vorschulkind malt einen Stern auf die neue Tafel, wischt ihn weg und fängt gleich wieder von vorn an. Ab dem Grundschulalter darf die Füllung stärker an den Interessen Deines Kindes hängen, etwa an einem Lieblingsmotiv, einem Hobby oder an der eigenen Federmappe.
Kleine Schreibwaren als Füllung für Schulkinder
Kleine Schreibwaren sind eine Adventskalender-Füllung, die über Weihnachten hinaus im Schulalltag genutzt wird. Ein bunter Motivradierer, ein Bleistift mit Lieblingsmotiv oder ein Mini-Notizblock passt in nahezu jedes Säckchen. Gleichzeitig ersetzen solche Kleinigkeiten Teile, die im Schuljahr ohnehin verloren gehen.
Zwischen Schreibware und Bastelset liegen Kritz-Kratz-Karten, auf denen beim Kratzen mit dem Holzstäbchen bunte Farben unter der schwarzen Schicht erscheinen. Sie werden meist ab 5 Jahren empfohlen und lassen sich einzeln auf mehrere Tage verteilen. Beim nächsten Regennachmittag liegen die fertigen Bilder dann nebeneinander auf dem Schreibtisch.
Bastelsets für Wochenenden und lange Nachmittage
Bastelsets eignen sich als Adventskalender-Füllung für die Wochenenden im Dezember, weil sie länger beschäftigen als eine Kleinigkeit zum Auspacken. Praktisch sind Sets mit allem Zubehör in einer Packung, damit Dein Kind ohne Suche nach Kleber oder Vorlagen loslegen kann. An einem ruhigen Samstag passen zum Beispiel Bügelperlen mit Steckplatte, bei denen das Bügeln ein Erwachsener übernimmt.
Kinder, die gern gestalten und verschenken, freuen sich über ein Schmuck-Set im Säckchen. Der selbst gemachte Schmuck wandert beim Weihnachtsbesuch nicht selten direkt an das Handgelenk der Oma.
Kleinteile und Altersangaben bei Geschwistern beachten
Viele Kreativartikel tragen den Warnhinweis „Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet“, weil sie verschluckbare Kleinteile enthalten. Das betrifft typischerweise Bügelperlen, Schmuckperlen, kleine Radierer und Bastelsets mit Zubehörteilen. Für den Adventskalender gilt die Altersangabe deshalb für jedes Kind im Haushalt, das an die Säckchen herankommt.
Lebt ein Kleinkind mit im Haushalt, hängt der Kalender am besten außer Reichweite. Alternativ bekommt das jüngere Geschwisterkind einen eigenen Kalender mit großen Teilen. Angebrochene Packungen mit Perlen räumst Du nach dem Basteln gleich wieder weg.
Budget und Mischung über 24 Tage verteilen
Ein ausgewogener Adventskalender setzt größere Füllungen an die Wochenenden und kleine Überraschungen an die Schultage. Morgens vor der Schule bleibt wenig Zeit, deshalb reicht dann ein Radierer, ein Sticker oder eine Süßigkeit. Das etwas aufwendigere Bastelset hat an einem Adventssonntag seinen Platz.
Sets mit mehreren Teilen senken Kosten und Aufwand, weil sich ein Kartenset, eine Stickerpackung oder ein Stiftset auf mehrere Säckchen aufteilen lässt. So entsteht aus wenigen Einkäufen eine Füllung für viele Tage.
In vier Schritten zum gefüllten Kalender
Am schnellsten gelingt das Befüllen, wenn Du zuerst Alter und Säckchengröße klärst und erst danach die 24 Füllungen auswählst. Diese Entscheidungswege helfen bei der Auswahl:
- Kind zwischen 3 und 5 Jahren - große Teile wie Zaubertafel, Sticker und Malkreiden wählen - weil sie ohne feine Handgriffe funktionieren.
- Kind im Grundschulalter - Schreibwaren für die Federmappe mit Kratzbildern und Bügelperlen mischen - weil sich Nutzen und Beschäftigung abwechseln.
- Kleine Türchen oder Streichholzschachteln - flache Teile wie Radierer, Sticker oder einzelne Kratzkarten nehmen - weil ganze Sets vielleicht nicht hineinpassen.
- Wenig Zeit am Morgen - Bastelsets auf Wochenenden legen - weil sie Ruhe und Platz am Tisch brauchen.
Für Kinder unter 3 Jahren ist eine Füllung aus Bügelperlen, Schmuckperlen und kleinen Radierern nicht geeignet. Bei schulsachen.de findest Du Schreibwaren und Kreativsets im selben Sortiment, sodass sich der Kalender in Ruhe aus beidem zusammenstellen lässt.
Rund ums Adventskalender befüllen tauchen jedes Jahr ähnliche praktische Fragen auf. Die Antworten ergänzen die Füllideen um Zeitplanung, Geschwister und Sonderfälle.
Mit dem Einkauf beginnst Du am besten Anfang November, befüllt wird ein paar Tage vor dem 1. Dezember. Bis dahin bleibt Zeit, fehlende Teile nachzukaufen und Säckchen zu beschriften. Bist Du früher fertig, bewahrst Du die Füllung außer Sichtweite auf. Kinder entdecken volle Kalender erstaunlich schnell.
Einen Adventskalender ohne Süßigkeiten füllst Du mit kleinen Gegenständen, Rätseln und gemeinsamen Aktionen. Ein Zettel mit einem Witz, ein Kapitel einer Vorlesegeschichte oder ein Gutschein für einen Abend mit Plätzchenbacken kosten wenig und schaffen Abwechslung. Gemischt mit Schreibwaren und Kreativsets fällt die fehlende Schokolade kaum auf.
Bei zwei Kindern brauchst Du 48 Füllungen, bei drei Kindern 72. Gleichwertige, aber nicht identische Inhalte am selben Tag vermeiden Streit. Verschiedenfarbige Säckchen oder Namensanhänger verhindern Verwechslungen. Bei großem Altersunterschied darf der Inhalt verschieden sein, solange der Umfang ähnlich wirkt.
Am 6. und am 24. Dezember darf das Türchen etwas größer ausfallen, weil beide Tage für Kinder eine besondere Bedeutung haben. Bringt der Nikolaus ohnehin eigene Geschenke, bleibt das Kalendertürchen am 6. klein. Am Heiligabend verkürzt ein Bastel-Set mit Tieren aus Karton die Wartezeit bis zur Bescherung.
Kinder ab der 5. Klasse freuen sich über Füllungen, die zu ihren Interessen und zur weiterführenden Schule passen: Textmarker, Haftnotizen, Gelstifte oder kleine Gutscheine. Bastelsets mit kindlichen Motiven verlieren in diesem Alter oft an Reiz. Frag Dein Kind im Herbst beiläufig nach Wünschen, dann triffst Du den Geschmack eher.
Zahlen sind für Kindergartenkinder nicht nötig, solange sie die Zahlen bis 24 noch nicht sicher lesen. Ein Kalender mit Symbolen, Farben oder einer festen Reihenfolge an einer Schnur funktioniert genauso. Du nimmst dann jeden Morgen das nächste Säckchen ab. Dein Kind sieht so nebenbei, wie die Kette bis Weihnachten kürzer wird.
Kalender aus Stoffsäckchen, Holz oder stabilen Kartonboxen lassen sich jedes Jahr neu befüllen, Papiertüten halten meist nur eine Saison. Nach Weihnachten verstaust Du den leeren Kalender am besten flach und trocken in einer Kiste. Beschriftete Anhänger bewahrst Du gleich mit auf, dann geht das Befüllen im nächsten Jahr schneller.